Shelter is not enough

08 Juli. 2021   16:00 –
31 Juli. 2021  19:00

Photobastei (2.OG) (Mi-Fr: 16-20; Sa: 14-19)

Künstler*Innen

Architects for refugees

5.- CHF Solibeitrag für allg. Ausstellungsticket

In einer Zeit, in der einerseits die Themen Migration und Asyl zunehmend aus der öffentlichen Diskussion verschwinden, und andererseits die weltweite Situation von Geflüchteten keinen Fortschritt erlebt, zeigt diese Ausstellung die dringende Notwendigkeit von mehr sozialer Gerechtigkeit, angefangen im eigenen Land, der Schweiz. Mit dieser Installationen wird gezeigt, dass Architektur, Kunst und Kultur einen Ausgleich zur sozialen Schieflage schaffen kann und somit versucht, nebst dem Bewusstsein in der Gesellschaft, auch stadtpolitische Entscheidungen positiv zu beeinflussen. Architecture for Refugees Schweiz ist ein Verein mit Sitz in Zürich, der sich für die Inklusion und soziale Teilhabe von geflüchteten Menschen einsetzt. Wir wollen den Newcomer*innen und der Schweizer Bevölkerung einen Raum bieten, um sich besser kennen zu lernen, sich auszutauschen, sich zu begegnen und schliesslich auch um Freund- und Bekanntschaften zu schliessen. Unser Leitfaden ist «shelter is not enough». Das bedeutet für uns, dass wir nicht nur die einzelne Wohnsituation betrachten, sondern auch die öffentlichen Räume, die Nachbarschaft und wo der Austausch zwischen Geflüchteten und der Willkommensgesellschaft stattfinden kann. Unser Ziel ist es, einen «Raum der Begegnung» zu schaffen. An diesem Ziel arbeiten wir durch die verschiedensten Formate: Diskussionsrunden, Festivals, Bauprojekte, Ausstellungen, Stadtspaziergänge, Workshops, Kampagnen und Forschungsprojekte. Die Ausstattung zweier Räume verändert sich über den Ausstellungszeitraum des Farbenblind-Festivals in der Photobastei. An ausgewählten Daten (9.7./10.7/15.7./22.7.) werden im Rahmen der Ausstellung “Shelter is not enough” LIVE kurze Szenen gespielt oder getanzt, welche inhaltlich auf die Räume entwickelt und inszeniert sind. Die Interventionen sind in Zusammenarbeit mit Kuckuck-Produktion, art4um Zürich und Maxim Theater Zürich und den Tanzschaffenden Anna Chiedza Spörri und Sophie Gerber entstanden. Genaue Angaben und Tickets sind auf der Homepage ersichtlich.